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Die gute Nachricht: Selbstdisziplin ist erlernbar

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Die gute Nachricht: Selbstdisziplin ist erlernbar

Das Wort Disziplin mag erstmal sehr negativ klingen. Es wird oft mit Bestrafung oder Einschränkung verbunden.
Aber kennst du die Herkunft des Wortes?

Disziplin kommt ursprünglich aus dem Lateinischen – Discipulus – was Lehrling, Schüler bedeutet. Und etwas zu lernen ist ganz und gar nicht negativ. Knüpfen wir also die Verbindung, bedeutet dies weiterführend, dass eine gewisse Disziplin notwendig ist, um etwas neues zu lernen. Nun klingt das Ganze schon mal schlüssiger und runder im Abgang… Also weiter…

Du kannst jetzt das Wort Disziplin in dir positiv programmieren. Disziplin benötigst du im Bezug auf Verhaltensweisen, um eine gute Gewohnheit in dein Leben zu integrieren – als Besserung deines jetzigen Zustandes. Das Ganze ist dann die sogenannte Selbstdisziplin, um die es in diesem Artikel geht.

Möchtest du eine Verbesserung deines jetzigen Zustandes herbeiführen? Ein Ziel erreichen? Dann bedarf es einer Veränderung. Eine neue Gewohnheit sollte Bestandteil deines Lebens werden. Oder eine schlechte sollte schwinden.
Dies gilt es zu erkennen. Dazu kommt eine Prise klares Bewusstsein, Verpflichtung und eine Portion Mut, um dein Ziel zu erreichen.

Ein Beispiel:

Du möchtest fitter sein und hast dir vorgenommen jeden Sonntag eine Strecke von 5 Kilometern zu laufen ohne dich dazu zwingen zu müssen. ( Du MUSST übrigens nicht laufen gehen. Du MÖCHTEST laufen gehen. Diese Änderung der Formulierung ist sehr wichtig. Dein Unterbewusstsein ist nämlich ein guter Zuhörer 🙂 )Das wäre eine neue Gewohnheit, die du erlernen möchtest, um das Ziel – gesteigerte Fitness – zu erreichen.

Du warst aber nicht wirklich diszipliniert bisher? Kein Problem.

Die gute Nachricht: Selbstdisziplin ist erlernbar

Die noch bessere Nachricht: Disziplin ist nicht angeboren.
Du kannst sie erlernen. Du kannst sie steuern. Sie beruht auf Willenskraft und ist somit trainierbar. Jeder kann Selbstdisziplin erlernen. Und diese bringt dich dann zu deinem Ziel.

Es gibt immer einen Weg zum Ziel. Nur sollte das Ziel klar formuliert sein. Dein Wille muss zudem stark sein.

Formuliere also zuerst dein Ziel ganz genau!

Du kannst es dir am besten als Mantra setzen und jeden Tag wiederholen. Verinnerliche es. Dein Unterbewusstsein braucht diese Programmierung. Durchfühle, wie es dir geht, wenn du dein Ziel erreicht hast. Stelle dir vor, dass du bereits am Ziel bist.
Schönes Gefühl, oder? Behalte dieses Gefühl!

Zur Erreichung eines Zieles sind also gute Gewohnheiten notwendig. Von schlechten solltest du dich lösen, denn sie blockieren dich.

Mache dir deine Gewohnheiten bewusst

Filtere zunächst deine Gewohnheiten. Mache dir klar, welche dich deinem Ziel – was du ja nun bereits formuliert hast – näher bringen und welche dich von deinem Ziel entfernen.

Isst du dein Brötchen morgens, weil du es einfach schon immer machst? Oder BENÖTIGST du es wirklich? Fällt dir keine Alternative ein?
Wieso gehst du mittags zum Italiener und isst eine Pizza und keinen Salat?
Laufen am Morgen vor der Arbeit geht nicht? Wer sagt das?
Wieso rauchst du am Wochenende auf der Party?
Wieso trinkst du im Café immer einen Caramel Macchiato und keinen Tee mit Honig?
Essen während der Fernseher läuft?
Du kommst heim und schaltest direkt den Fernseher ein? Wieso hörst du nicht Musik? Oder gehst spazieren….?

Stelle dir solche kritischen Fragen zu deinen Themen / deinen Lebensbereichen. Schreibe es dir auf, damit es dir wortwörtlich vor Augen geführt wird. Damit es dir klarer wird.

Mache dir bewusst, dass das Aufschieben oder gar Vermeiden von Aufgaben Stress bedeuten kann. Es hilft dir mehr, wenn du Dinge gleich erledigst und einen „Haken setzen“ kannst! (spätestens an dieser Stelle wird die Wahl des Beitragsbildes klar)
Ist es nicht ein herrliches Gefühl den Frühjahrsputz erledigt zu haben oder gar die ätzende Hausarbeit bereits vor Abgabefrist dem Prof zu überreichen? Gehe lieber noch heute zur Post und hole dein Paket ab – Warum auf morgen warten? Damit in deinem Kopf ständig „Ich muss das Paket abholen“ umherschwirrt und dies deine Energien blockiert?

Mache dich doch frei von dieser Aufgabe und setze deinen Haken! Noch heute.

Wie erlerne ich neue Gewohnheiten?

  • Mache dir deine neue Gewohnheit bewusst. Schreibe sie am besten auf. Verdeutliche sie dir.
  • Dann beschreibe die neue Gewohnheit detailliert. Vergegenwärtige dir ihren Nutzen.
  • Beginne das neue Verhaltensmuster sofort. Setze es sofort in die Tat um und fühle, wie gut es dir tut.
  • Übe das neue Verhalten ein. Immer und immer wieder. Nutze jede Möglichkeit es in die Tat umzusetzen. Wiederholung ist der Schlüssel.

Bald wird das neue Verhalten dann zur Routine und erfordert kaum Kraftaufwand. Es läuft dann von alleine! Eine Gewohnheit erfordert kaum Energie. Die Ausübung von Gewohnheiten ist ein Vorgang, der fast von alleine läuft.

Erfahrungsgemäß kann ich sagen, dass man etwa 4-6 Wochen benötigt, um ein Verhalten als Gewohnheit abzuspeichern.
Auch meine Kunden bestätigen dies.

Gehst du nun über 4-6 Wochen regelmäßig deine 5 Kilometer laufen, läufst du also „fast von allein„! 😀

Schnappe dir am besten gleich einen Stift und Zettel und schreibe dein Ziel auf. Verschiebe es nicht wieder auf morgen.

Setze noch heute DEINEN Haken!

Bestenfalls hast sogar du einen Mentor/Freund/Buddy/Kollegen/Partner/Coach, der dir den nötigen Schub gibt. Deinen eigenen Motivator. Gibt es Jemanden, der dasselbe Ziel verfolgt und dich begleiten kann?

Hast du ein Gewichtsthema? Möchtest du mehr über deinen Körper lernen? Möchtest du über dich hinauswachsen? Willst du Gewohnheiten in deiner Ernährung ändern?

Gern kannst du mich zu diesen oder ähnlichen Themen anschreiben. Ich kann dein Coach sein!

Ich kann dir helfen deine Ziele zu erreichen, dich motivieren und begleiten. Wir können gemeinsam trainieren, Laufen gehen, Workouts im Park oder bei dir zu Hause durchführen. Lass es mich wissen, falls du zu diesen Themen Hilfe brauchst. Gerne bin ich für dich da!

 

Viel Energie und ganz viele klare Gedanken für deinen ganz persönlichen positiven Wandel! Gehe deinen Weg.

Schon Kafka hat einst gesagt: “Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.”

 


Quellen:
1 Duckworth, A.L. (2011). Self regulation strategies improve self-discipline in adolescents: benefits of mental contrasting and implementation intentions. Educational Psychology. letzter Zugriff: 03.03.2017 aus
https://kops.uni-konstanz.de/bitstream/handle/123456789/17105/gollwitzer_strategies.pdf?sequence=2

2 Covey, Stephen R. (2014).  Die 7 Wege zur Effektivität. (39.Auflage) Gabal Verlag

Cathy Wietelmann

Ich freue mich dich in Zukunft mit vielen interessanten Beiträgen zu begeistern. Lass mir auch gern einen Kommentar da, wann immer du magst. Oder schreib mir eine Mail. Ich werde jede einzelne Mail mit Freude beantworten.

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