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Wie Heilfasten dir ganz neue Energie geben kann

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Wie Heilfasten dir ganz neue Energie geben kann

Wie Heilfasten dir ganz neue Energie geben kann

Ich habe mich mit dem Thema Fasten nie so wirklich auseinandergesetzt. Mein Vater hat in meiner Kindheit ein paar Mal gefastet. Ansonsten habe ich keinerlei Berührung mit diesem Thema. Bisher nicht.

Ich habe vor Kurzem angefangen mich damit zu beschäftigen, weil ich ein Gefühl der „Belastung“ verspürte. Ich fühlte mich irgendwie beschwert und konnte das nicht so recht einordnen.

Meine Ernährung ist relativ ausgewogen und gesund. Ich ernähre mich nun schon drei Jahre Paleo und fühle mich gut damit. Allerdings habe ich in letzter Zeit ein paar mehr Ausnahmen gemacht. Beispielsweise Sojamilch im Kaffee. Manchmal Ziegenkäse auf dem Salat. Hier und da mal ein Stück Schokolade (Vollmilch). Durch die frisch diagnostizierte Milch-und Sojaunverträglichkeit fallen diese Dinge nun aber total weg. Gut so. Ist eh nicht Paleo. Soja ist ja generell auch total umstritten.

Ich möchte wieder 100%paleo leben. Damit ging es mir sowieso am besten! Vorher aber ein „Break“, um das Bewusstsein zu stärken und den Körper zu entrümpeln.

Somit kam ich zum Heilasten…

Was ist Heilfasten?

Es ist im Grunde ein nicht spirituell oder religiös motiviertes Fasten, in dem man freiwillig 5 bis 35 Tage auf feste Nahrung verzichtet. Es entsteht der Wunsch nach Reinigung, Entschlackung/Entgiftung und seelischer Reinigung.

Des Weiteren ist Fasten eine naturgegebene Form menschlichen Lebens. Ganze Völker wären schließlich damals sonst gestorben. Auch im Tierreich ist Fasten eine angeborene Fähigkeit. Fasten bedeutet, dass der Organismus durch innere Ernährung und Eigensteuerung aus sich selbst leben kann. Es ist eine Verhaltensweise von selbständigen Menschen, die sich frei entscheiden können. Fasten betrifft außerdem den ganzen Körper. Jede einzelne Zelle, die Seele und den Geist. Der Verzicht auf Nahrung ist die beste Gelegenheit, in Form zu bleiben oder wieder in Form zu kommen.

Noch weitere Fragen?! 🙂 Ich glaube, das macht schon neugierig auf ein Eigenexperiment, oder?

Du kannst das Fasten darüber hinaus auch nutzen, um deine Lebensweise zu ändern….

Es gibt verschiedene Fastenformen

  • Buchinger-Fasten (Saft+Tee)
  • Fasten für Gesunde (Tee+Wasser)
  • Mayr-Kur (Milch&Semmel+Tee+Wasser)
  • Saftfasten (Saft+Wasser)
  • Molkefasten (Molke+Fruchsäfte+Wasser+Tee)
  • Schleimfasten (Getreidebrei+Wasser)
  • Basenfasten (basische Lebensmittel+Getränke)

Du siehst, es gibt verschiedene Methoden. Viele machen die Buchinger Variante. Diese kann man in verschiedensten Kliniken auch stationär machen. Es gibt auch diverse Fastenhotels. Gar nicht schlecht.

Schaust du aber mal die Methoden genauer an, dann wird schnell klar, dass für alle paleo-liebenden Menschen nur wenig davon in Frage kommt.

Ich schaue mir die Methode genauer an, bei der Wasser, Tee und Säfte erlaubt sind. Für mich ist es die, die sich am besten anfühlt. Mein Gefühl sagt mir, dass ich einen Stuhlgang am Tag sinnvoll finde, damit die Giftstoffe auch ausgesondert werden können und im Darm nicht wieder resorbiert werden. Kling logisch, oder?

Wann könnte Fasten eine gute Idee für mich sein?

Diese Krankheitsbilder sind mögliche Indikationen:

  • Adipositas
  • Diabetes mellitus Typ 2
  • Burnout-Syndrom
  • Asthma
  • Hyperlipidämie
  • Arterielle Hypertonie
  • Neurodermitis
  • Psoriasis
  • Hyperurikämie
  • Durchblutungsstörungen
  • Gelenkschmerzen
  • Morbus Crohn
  • Reizdarmsyndrom
  • Chronische Obstipation
  • Pollinosis
  • Müdigkeit
  • Erschöpfungszustand
  • Stoffwechselerkrankung
  • Reizdarm, -magen
  • Gelenkbeschwerden

natürlich auch:

  • seelische Reinigung
  • neues Mindset
  • Start in eine „bessere“ Ernährungsgewohnheit
  • Motivation
  • Wunsch nach Reinigung
  • Bock drauf 🙂

Fasten an sich ist als Thema noch umstritten. Es gibt natürlich viele Erfahrungsberichte und auch Erfolgsgeschichten, aber ob es etwas bringt, muss jeder für sich selbst herausfinden. Ich rate also, es mal zu probieren. Man hat ja nichts zu verlieren.

Wann darf ich nicht fasten?

Fasten ist keine gute Idee bei:

  • Krebs
  • Zerebrale Durchblutungsstörungen
  • Schwangerschaft
  • Stillzeit
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Diabetes mellitus Typ 1
  • Untergewicht
  • Essstörungen
  • Psychiatrische Erkrankung
  • Kinder und ältere Menschen
  • hoher Stress
  • Angstzustände

Warum ist Fasten denn gut?

Beim Fasten wird auf feste Nahrung verzichtet. Der Fastende trinkt mehr als sonst und führt seinem Körper Nährstoffe durch Flüssigkeiten wie Säfte oder Brühen zu. Diese sind einerseits leichter vom Körper zu verwerten, andererseits können liquide Stoffe helfen, Giftstoffe aus dem Körper zu schwemmen.

Zuerst zieht der Körper gespeicherte Kohlenhydrate vornehmlich aus der Leber zur Energiegewinnung heran. Nach einem Tag sind diese Vorräte erschöpft. Danach wird auf Eiweiß zurückgegriffen, um Glukose zu produzieren. Das kann aus Enzymen des Verdauungstrakts stammen, aus Zotten in der Darmschleimhaut, es kann aber auch überschüssiges Eiweiß sein. Dann setzt eine verstärkte Spaltung des Fetts ein. Schließlich schaltet der Körper in eine Art Eiweiß-Sparmodus. Nun steigt der Anteil der Fettverbrennung auf bis zu 95 Prozent. Das Trinken von mindestens 2,5 Liter Flüssigkeit regt die Niere an. Über die Lunge werden gasförmige Produkte des Stoffwechsels und Säuren ausgeatmet. Tägliche Leberwickel beispielsweise mit einer heißen Wärmflasche in einem feuchten Leinentuch regen die Leber an. Bewegung und heiße Duschen oder Bäder sorgen dafür, dass die Haut durchblutet und ordentlich geschwitzt wird. Auch Sauna, Kneipp-Anwendungen oder heiße Getränke haben einen nützlichen Nebeneffekt: Sie lindern das ohnehin gesteigerte Kälteempfinden eines Fastenden.

Fasten wirkt sich günstig auf das Gewicht aus, Bluthochdruck kann reguliert werden, erhöhte Blutfettwerte können sinken. Bei Allergien und Autoimmunkrankheiten sowie chronischen Magen-Darm-Erkrankungen hat sich das Fasten auch bereits bewährt. Angeblich sollen sogar biologische Alterungsprozesse verzögert werden.

Fasten ist einfach Balsam für die Seele. Man zieht sich ein wenig zurück und genießt die Ruhe. Momente werden bewusster wahrgenommen. Es ist eine Zeit der Besinnung. Man kann ungestört seinen inneren, oft ungestörten Kräften nachspüren und ihnen Raum zur Entfaltung geben. Die Wahrnehmung des eigenen Körpers wird gestärkt.

Welche Vorbereitungen sollte ich treffen?

Es gibt die sogenannten Entlastungstage im Vorwege einer Fastenkur.
Diese sind vor allem für die Psyche wichtig. Bereite dich mental auf das Fasten vor. Bewege dich ausreichend. Komm ein wenig zur Ruhe und beschäftige dich mit dem Thema ausreichend. Wirf Hektik ab, löse Spannungen!

Du solltest auf jeden Fall in dieser Zeit nicht arbeiten. Nimm dir Urlaub und plane das Fasten sorgfältig. Denke auch an die Aufbauphase. Nicht, dass du gleich am Tag nach dem Fasten zu einer Party eingeladen wirst…

Erzähle deinen engeren Angehörigen von deinem Vorhaben, sodass niemand auf die Idee kommt dich mit einer selbstgemachten Torte zu überraschen. Das wäre ja wirklich ärgerlich, denn dann müsste diese Person sie ganz alleine essen. 🙂
Es ist wichtig, dass deine Freunde davon wissen. Du kannst es auch so machen wie eine meiner Kundinnen. Sie hat es nur für sich gemacht und niemanden informiert. Sie wollte das Projekt alleine machen. Entscheide es für dich, aber denke in Ruhe darüber nach.

Leichter wird es, wenn du Gleichgesinnte hast. Vielleicht hat eine Freundin oder ein Freund von dir Lust mitzuziehen? Frag doch mal! Gemeinsam ist man stärker und kann sich motivieren. Vielleicht sogar im gemeinsamen Urlaub? Ich glaube, das mache ich nächstes Jahr auch so. Urlaub ohne all-inclusive ist auch viiiiel günstiger. Hat also Vorteile.

Wie gestalte ich die Entlastungstage?

In diesen 2-3 Tagen wird auf Koffein,Zigaretten, Alkohol, Süßigkeiten und Schwarztee gänzlich verzichtet. Die Ernährung sollte möglichst natürlich sein. Keine industriellen Produkte. Wer sich paleo ernährt macht schon viel richtig.
Sei aber sparsam beim Fleisch – und möglichst wenig Fette. Generell gilt, dass man die Kohlenhydrate runterfährt und viel Gemüse isst. Ein bisschen Obst ist auch in Ordnung. Trinke schön viel Wasser und Tee und dann ist schon alles gut.

Am Tag vor dem Fasten am Besten keine tierischen Produkte mehr verzehren. Ich habe frische Gemüsesäfte getrunken und eine Tomatensuppe am Abend gegessen. Diese habe ich mit allen Sinnen genossen.
Für mich erschien es clever, dem Darm schon weniger zuzumuten. Ich verzichtete gänzlich auf feste Nahrung.

In dieser Zeit solltest du auch ein paar Besorgungen machen

Du musst natürlich keine Lebensmittel einkaufen gehen. Es sei denn, du fastest mit Gemüsebrühe und möchtest diese frisch zubereiten.

Diese Einkaufsliste ist bezogen auf eine paleokonforme Fastenmethode. Über einen Klick auf die grünen Worte gelangst du direkt zu den Produkten.

Auf der Liste stehen:

Das Glaubersalz (übrigens benannt nach Rudolf Johann Glauber, einem Apotheker) dient der Darmentleerung und wird am ersten Tag angewendet.

Ein Einlauf dient ebenso der Darmentleerung. Er reinigt den Enddarm und einen Teil des Dickdarms. Man sollte ihn mindestens am dritten und am fünften Fastentag verwenden. Der Darm arbeitet nämlich meist nicht von selbst weiter oder nur ungenügend.

Die Mariendistel dient der Leber. Sie wirkt schlichtweg als klassisches Leberheilmittel. Angeblich können da nicht mal synthetisch hergestellte Produkte mitziehen! Wir nahmen 2x täglich eine.

Chlorella ist eine Süßwasseralge, die viel Chlorophyll und ungesättigte Fettsäuren enthält. Besonders bei erhöhtem Mineralstoff- und Vitaminbedarf ist sie indiziert. Sie hilft bei der Entgiftung. Man kann zweimal täglich drei Stück nehmen. Oder dreimal täglich zwei.

Damit sich sie Giftstoffe auch im Darm binden können, trinkt man einen grünen Smoothie. Gut geeignet ist beispielsweise ein Mix aus Grünkohl, Brokkoli, Gurke, Tomate und Apfel oder Mango.
Somit kommt es dann täglich zum Stuhlgang.

Die Gemüsebrühe spendet wertvolle Vitamine, Spurenelemente und Mineralien.

Zitronenwasser am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen. Ich trinke es täglich als erstes. Herrlich! Hilft der Entgiftung.

Das Basensalz eignet sich hervorragend für Basenbäder. Diese spenden dir neben Wärme, Durchblutung der Haut, lassen dich schwitzen und somit besser entgiften.

Die Wärmflasche spendet dir Wärme. Wer hätte das gedacht. Besonders neigt man zu kalten Füßen (ich spreche da aus Erfahrung!) während des Fastens. Angenehm ist auch Wärme in der Lebergegend. Die hat ja grad ne Menge zu tun. Schließlich entgiftet sie den Körper und ihre Durchblutung kann diesen wundervollen Vorgang unterstützen.

Auf in die Fastentage!

Am ersten Tag…

…folgt das sogenannte Glaubern. Yeah! Wie bereits oben erwähnt dient es der Darmentleerung. Das ist ein guter Start in eine Phase des Nahrungsverzichts.

Ich habe dazu etwa 30g Glaubersalz genommen (genaue Berechnung im Beipackzettel). Dieses mit kochendem Wasser übergossen und kaltes Wasser hinzugegeben. Insgesamt 500ml. Eine frisch gepresste Zitrone hinzu und runter damit! Abwechselnd schluckweise mit Minztee. Dann ist der Geschmack nicht so grausig. Das alles am besten innerhalb von 20 Minuten trinken. Nun wartet man 1-3 Stunden auf den erlösenden Durchfall. Über Stunden hinweg können weitere Entleerungen folgen. Bleib also sicherheitshalber in der Nähe einer Toilette. Bei mir ging das bis in die Nacht hinein.

Bewege dich ausreichend. Gehe an die frische Luft. Ein Spaziergang sorgt für eine gute Darmtätigkeit und gute Laune.
Achte auf ausreichende Flüssigkeitsaufnahme. Es können 3 – 4 Liter werden heute. Trinke alle Fastengetränke schluckweise und genieße sie.

Der Körper schaltet von Aufnahme auf Entleerung. Die Ernährung von innen beginnt, der Hunger verschwindet. Von nun an lebst du aus dir selbst. Ist das nicht spannend?

Geh am ersten Tag möglichst früh ins Bett und nimm kein heißes Bad. Das bringt den Kreislauf zu sehr runter.

Wie gehts weiter?

Der zweite Tag ist der Umschalttag. Das heißt, du kannst durchaus noch Hunger haben. Vielleicht am dritten oder vierten Tag auch noch. Aber irgendwann verschwindet das Gefühl.

Beachte außerdem folgendes:

  • Trinke insgesamt etwa 2-2,5 Liter
  • Davon täglich 1 bis 2 mal grüner Smoothie
  • oder Gemüsebrühe

Was muss ich noch wissen?

  • Morgens langsam aufstehen, da der Kreislauf schwach ist
  • Niedriger Blutdruck
  • Du wirst frieren. Gehe Baden, packe dich warm ein, nimm die Wärmflasche mit ins Bett
  • Kopfschmerzen können auftreten, genau wie Ohrensausen, Übelkeit und Magenkrämpfe
  • Die Entgiftung über die Haut kann übel riechen
  • Benutze am besten keine Schminke in der Fastenzeit (Die Haut soll ja entgiften)
  • Pflege deine Haut – sie kann sehr trocken sein
  • Tägliche Bewegung ist wichtig zum Erhalt deiner Muskeln
  • Eventuell hat man bedrückende Träume, da auch die Seele Ballast abwirft
  • Kürzere Nächte, da du weniger Schlaf brauchst (Der Darm benötigt normalerweise viel Energie, beim Fasten weniger)
  • Vielleicht bist du unkonzentriert und leicht wirr im Kopf 🙂 keine Angst, das gibt sich
  • Loslassen & Entspannen…

In jedem Fall gilt folgendes:

Höre auf deinen Körper!

Damit meine ich, dass du dich ausreichend entspannst und dir Ruhe gönnst. Fasten ist erstmal Stress für deinen Körper. Du hungerst ja plötzlich über einen längeren Zeitraum und das kennt er ja so gar nicht. Lege dich mehrmals am Tag hin und gönne dir eine Pause. Mache schön Dinge, die dir Freude bereiten. Vielleicht hörst du gerne Hörbücher, liest, malst oder schaust einen tollen Film? Während des Fastens sind das alles super Ideen.

Es ist wichtig, dass du dich spätestens ab dem dritten Tag mehr bewegst. Der Körper soll auf keinen Fall zu viele Muskeln abbauen. Leichtes Training, wie Yoga, Gymnastik und leichtes Ergometer-Training eignen sich gut. Ich selber habe erst ab dem dritten Tag Yoga und leichtes Krafttraining gemacht. Dazu täglich eine Stunde spazieren gehen an der frischen Luft und 30 Min Radfahren. Das ging aber echt erst ab dem dritten Tag. Bei mir. Vielleicht ist es bei dir anders. Höre also auf dich.

Jetzt hast du viele Infos, die dir helfen deine Fastentage gut zu meistern. Ich selber habe nur 5 Tage gefastet. Mein Fastentagebuch erscheint nächste Woche als Blogbeitrag.

Man sollte mindestens 5 und maximal 35 Tage Fasten. Wichtig ist aber nicht nur das Fasten, sondern auch die Aufbautage. Du willst ja schließlich nicht den Effekt sofort wieder zerstören.

Die Aufbauphase – Erhalte den gewonnen Effekt

George Bernard Shaw, Schriftsteller mit Fastenerfahrung sagte einst:

„Jeder Dumme kann fasten, aber nur ein Weiser kann das Fasten richtig abbrechen“

Bei 5 Tagen reichen 3 Aufbautage locker. Die Umschaltung von Essen auf Fasten geschieht meist schneller als andersrum. Der Körper muss schließlich die täglichen Stoffwechsel- und Verdauungsfunktionen wieder aufnehmen. Der Verdauungssaft muss wieder produziert werden. Dies geschieht stufenweise.

Diese Zeit eignet sich prima, um neue Verhaltensweisen beim Essen einzuüben.

  • Zeit nehmen beim essen!
  • Gründlich kauen!
  • Schweigend essen!

Erstmal das Fastenbrechen

Es beginnt klassischer Weise mit einem reifen oder gedünstetem Apfel. Glaube mir, du hast noch NIE so einen leckeren Apfel gegessen! 🙂
Mittags könnte man eine Wärmende Gemüsesuppe und am Abend eine Tomatensuppe löffeln. Nimm dir Zeit beim Essen und höre unbedingt auf, wenn du satt bist. Trinke weiterhin ausreichend etwa 2 Liter und entspanne dich schön. (über einen Klick auf die grünen Worte gelangst du zu den Rezepten)

Und was esse ich dann?

Am darauffolgenden Tag, morgens ein bisschen Obst, mittags einen Blattsalat mit Aubergine & getrockneten Tomaten. Abends eine Delikate Brokkolicremesuppe.

Der dritte Tag kann ähnlich gestaltet werden. Vielleicht zum Frühstück Chiasamenpudding mit Banane und Mandeln. Mittags Mexikanischer Blumenkohlreis und abends gegrillte Lachsspieße mit Zitrone und Thymian.

Generell gilt für die Aufbauzeit:

Deine körperliche Leistung kann in den ersten drei Tagen wieder sinken. Der Kreislauf muss sich erstmal wieder stabilisieren. Nun müssen sich immerhin der Magen und Darm wieder mit der Nahrung beschäftigen.

Du nimmst nun vermutlich deutlicher wahr, wann du satt bist. Höre dann auch wirklich auf zu essen.

Du nimmst in drei Tagen etwa 1 Liter Gewicht auf der Waage zu. Das ist Wasser, welches der Körper zur Verdauungssaftproduktion und zur Befeuchtung der Schleimhäute braucht.

Dein Darm kommt erst in Gang, wenn er gefüllt ist. Also Abwarten. Iss ruhig Füllstoffe wie Leinsamen. Manchmal entleert der Darm erst am zweiten oder dritten Tag. Förderlich für die Stuhlentleerung sind eingeweichte Backpflaumen, Feigen oder Datteln. Ballaststoffreiche Nahrung hilft auch. Bewegung in jeder Form. Und Zeit und Gelassenheit. Trinke morgens ein Glas lauwarmes Wasser mit Zitrone und Himalya-Salz. Das hilft der Verdauung.

Verzichte auf Kaffee und Alkohol. Schlage auf keinen Fall beim Essen über die Stränge. Vermeide Zucker komplett! Ich würde auch erstmal keine tierischen Produkte essen. Lieber vegan für 3 Tage.

Die Aufbauphase ist die wichtigste Zeit in der Fastenphase! Sie lässt deutlicher als zuvor erkennen, welche unbewussten Verhaltensschwierigkeiten wir haben…

Tipps für die Nachfastenzeit

Nun ist es an der Zeit den Teufelskreislauf zu durchbrechen. Du kannst nun Gewohnheiten VOR der Fastenzeit beiseite legen und vergessen. Vielleicht wird dir klar, dass du keinen täglichen Kaffee benötigst? Oder keine Zigarette? Keinen Alkohol?

Ernähre dich nun bewusster und versuche zu fühlen, welche Nahrung dir gut tut. Sicher ist lowcarb oder paleo auch für dich eine gute Variante. Lebensmittel natürlichen Urspungs haben mehr Energie als verarbeitete Produkte. Du verzichtest auf Milch, Gluten und Zucker. Eine gute Sache!

Achte fortan darauf, dass du nur isst, wenn du Hunger hast. Und auch nur soviel bis du satt bist.
Vielleicht schiebst du einfach zwischendurch mal einen Fastentag ein? Oder fastest intermittierend…

Das waren meine Anregungen und Ideen zum Fasten

Ich hoffe, ich konnte dir einen guten Überblick verschaffen und dich vielleicht sogar motivieren es auch mal auszuprobieren?

Ich habe 5 Tage lang gefastet und fand es prima. Es war eine tolle Erfahrung und ich kann es jedem nur ans Herz legen. Lies hier meinen Erfahrungsbericht.

In diesem Sinne wünsche ich dir viel Spaß bei deinen Gedanken und Planungen für DEINE Fastenzeit. Falls du irgendwelche Fragen hast, schreibe mir gern. Ich habe es selbst auch schon gemacht. Hier kannst du meine Erfahrungen auch nachlesen.

Deine Cathy 🙂

 

 

 

 

Cathy Wietelmann

Ich freue mich dich in Zukunft mit vielen interessanten Beiträgen zu begeistern. Lass mir auch gern einen Kommentar da, wann immer du magst. Oder schreib mir eine Mail. Ich werde jede einzelne Mail mit Freude beantworten.

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