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Glücklich durch bewusste Ernährung – sei nicht dogmatisch

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Was ich mit "bewusster Ernährung" meine und warum ich das mache

Glücklich durch bewusste Ernährung – sei nicht dogmatisch

Lange habe ich mich mit dem Thema Ernährung beschäftigt. Ich habe so einige Diäten ausprobiert, um 100% aus mir rauszuholen. Mich gesund zu fühlen und Energie zu haben. Irgendwas hat nämlich immer gefehlt.

Anfang 2015 war die Paleo-Ernährung der Schlüssel für mich. Ich probierte sie aus. Fühlte mich gut.

Ich habe in den letzten Jahren einen wichtigen Prozess erlebt.
Es fühlt sich im Nachhinein so an, als hätte ich durch die Ernährungsumstellung einen Reset-Button gedrückt.

Der ganze Überkonsum und die stark verarbeiteten Produkte unserer heutigen Zeit fanden einfach keinen Platz mehr in meinem Leben.

Das machte was mit mir

Plötzlich denkst du darüber nach, was du dir zuführst. Du isst nicht einfach irgendwas.

Du fühlst einfach mehr, was dein Körper braucht.

Da greifst du eben nicht mehr kopflos zu den Chips beim Fernsehabend, wie du es früher gemacht hast. Diese Gewohnheiten wirst du ganz schnell los, wenn du spürst, was der Körper wirklich benötigt. Chips mit Sicherheit nicht. Die enthaltenen Fette belasten deinen Körper. Es entstehen Transfettsäuren bzw. giftige Stoffe durch das schnelle Erhitzen der Kartoffelscheiben in Sonnenblumenöl. Ist bestimmt nicht das, was dein Körper braucht.

Manchmal hat man einfach Heißhunger auf Junkfood

Warum? Weil dir irgendwas fehlt. Das kannst du vermeiden, indem du ausgewogen und gut isst. Der Körper benötigt viele Stoffe am Tag, um gut zu funktionieren. Diese sollten wir über natürliche Lebensmittel zu uns nehmen. Stark verarbeitetes Essen ist „tot“ und hat zudem eine niedrige Schwingungsfrequenz. Forscher haben herausgefunden, dass eine für uns gute Nahrung eine Schwingung von etwa 70 Megahertz hat. Dann sind es wirklich LEBENSmittel. Zurückzuführen ist diese Annahme auf die Schwingungsfrequenz unserer Organe – sind diese gesund, dann schwingen sie auf 70 Megahertz. Hingegen hat Junkfood wie Burger eine Frequenz von 3 bis 5 Megahertz.

Kein anderes Lebewesen kocht Nahrung

Dinge, die keine Lebenskraft mehr haben, können dir auch keine Lebenskraft geben. Versuche also „echte“ Lebensmittel zu dir nehmen.

Iss nicht so viel Fleisch. Keine überlagerten Früchte. Kein tot gekochtes Gemüse. Kein Essen aus der Industrie.

  • Kaufe wenn möglich in einem Bioladen und achte auf regionale Produkte
  • Integriere Wildfrüchte und Wildpflanzen, Kräuter und grünes Blattgemüse in deinen Speiseplan
  • Bei Nüssen sowie hochwertigen Ölen wie Mandel-, Kokos-, Macadamianussöl darfst du gern zugreifen
  • Deinen Flüssigkeitsbedarf solltest du über reines Wasser und Kräutertees decken
  • Ich empfehle zum Salzen von Speisen Ursalz.

Woher weiß ich, was gut für mich ist?

Probiere es aus.
Starte deine Umstellung auf bewusste Ernährung, indem du alle deine Gewohnheiten über den Haufen wirfst. Brot am Morgen? Kaffee? Nudeln? Süßigkeiten?

Frage dich, ob die Nahrung, die vor dir steht auch ohne die Lebensmittelindustrie einen Platz auf der Welt hätte. Kannst du sie vom Baum pflücken oder auf einer Wiese ernten? Dann ab in den Magen damit. Ist sie erst quer über den Ozean transportiert worden und dann noch verarbeitet und in Plastik verpackt? Dann meide sie.

Das kannst du vier Wochen lang ausprobieren und dann wirst du im besten Fall bald merken, wie einfach Essen sein kann. Du spürst wieder mehr deinen Hunger und findest vielleicht sogar auch deinen Reset-Button. Es ist ein wundervolles Gefühl den eigenen Körper wieder wahrzunehmen.

Denn er hat die Fähigkeit sich bei dir zu melden. Er wird dir signalisieren, wann er Energie in Form von Nahrung braucht. Und sogar, was er benötigt.

Aber erwarte kein Wunder. Es geschieht nicht von heute auf morgen. Bei mir hat es auch etwa zwei Wochen gedauert. Jeder Mensch ist anders und es kann sein, dass es bei dir länger dauert. Bleib auf jeden Fall dran!

Ein Beispiel von mir:

Ich habe früher Petersilie gehasst. Ich habe sie immer sofort vom Salat im Restaurant entfernt und meinem Tischnachbarn auf den Teller gelegt. Alle liebten sie. Ich nicht. Bäh! Seit sechs Monaten LIEBE ich Petersilie. Es fing eines Tages an, dass ich regelrechten Heißhunger darauf bekam und Petersilie kaufte. Ich naschte sie. Pur. Und das war so dermaßen lecker. Kennst du schwangere Frauen, die Heißhunger auf Nutella mit Gurke haben? So habe ich mich gefühlt. Nur war mein angehimmeltes Nahrungsmittel etwas gesünder. So ging das mit den verschiedensten Speisen.

Es lohnt sich definitiv über deine Einstellung zur Ernährung nachzudenken!

Du hast ja nichts zu verlieren. Du kannst maximal deinen Körper optimieren, indem du ihn mit Positivem fütterst. Es kann sein, dass du damit ein Mehr an Energie für den Tag gewinnst und dich ingesamt wohler fühlst.

Es ist sehr spannend, wenn du nur noch das isst, was du tatsächlich benötigst und dich demzufolge auch nicht mehr belastest mit Unnötigem. Grade in unserer heutigen Welt ist ein starkes Bewusstsein für unsere Gesundheit wichtig. Es gibt so viele Krankheiten. Jeder hat Krebs und leidet. Distanziere dich davon!

Lebst du auf dem Land, wird es noch einfacher sein. Ich bin mittlerweile ein Großstadtkind und kann nicht mal eben vor die Tür gehen und frischen Löwenzahn für einen leckeren Salat schneiden.

Aber auch eine Großstadt wie Hamburg bietet allerlei Möglichkeiten für eine gesunde Lebensweise. Es gibt also keine Ausreden! 🙂

Wieso schreibe ich das alles?

Ich habe durch Paleo ein Bewusstsein zur Ernährung entwickelt. Dieses hilft mir zu fühlen, was mein Körper braucht. Und das ist es doch, was uns gesund hält. Möglichst wenig Belastungen durch die Industrie und mehr zurück zu dem, was wirklich GUT ist. Das, was dich auf direktem Weg mit Energie versorgt. Und das ist meist viel weniger, als man denkt.

Dennoch ist alles erlaubt.

Kennst du den Hamburger DOM? Es ist ein riesiger Jahrmarkt. Dort gibt es viele, viele Buden mit leckerem und ungesundem Essen. Aber auch da futtere ich mich manchmal durch und esse einfach das, was ich grade essen will. Natürlich bin ich mir im Klaren, dass ich zum Überleben keine gebrannten Macadamianüsse brauche, aber lecker sind die schon. Und auch ich habe eine lange Prägung durch Zucker, Fette etc. Ab und zu darfst du alles essen. Die Menge macht das Gift.

Strenge Dogmen sind keine gute Idee

Paleo hin oder her. Ich halte es mittlerweile lockerer und esse das, was mir gut tut. Das, was sich gut anfühlt. Ich spüre, ob Nahrung eine gute Schwingung hat. Ob sie mich anzieht oder nicht. Und wenn das mal ein Stück Torte von Oma ist, dann ist das auch völlig in Ordnung. Essen tut eben gut und macht glücklich. Wenn ich in meinem kleinen Lieblingsrestaurant sitze und meinen Special-Salat bestelle, esse ich das haugemachte Brot dazu. Brot?! Ja! Und ich genieße es in vollen Zügen.

Glück beim bewussten Essen zu empfinden kann eine wahre Wohltat sein und dich zu deinen persönlichen 100% bringen. 

Schau mal, wie es dir beim Essen geht und nimm bewusst wahr, was auf deinem Teller liegt. Dann ist der Anfang getan und du kommst hoffentlich schnell in einen „flow“.

Cathy Wietelmann

Ich freue mich dich in Zukunft mit vielen interessanten Beiträgen zu begeistern. Lass mir auch gern einen Kommentar da, wann immer du magst. Oder schreib mir eine Mail. Ich werde jede einzelne Mail mit Freude beantworten.

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