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„Weil man das eben so macht“. Befreie dich davon!

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"Weil man das eben so macht". Befreie dich davon!

„Weil man das eben so macht“. Befreie dich davon!

Irgendwann ging es los… Ich fing wirklich an zu glauben, dass mich meine Freunde ohne dieses ganze Schminkzeug im Gesicht schöner finden. Was tat ich also? Ich ließ sie weg. Und siehe da… Plötzlich hatte ich ja viel mehr Zeit!
Morgens gibt es nur ein bisschen Wasser mit Kernseife ins Gesicht. Dasselbe am Abend. Kein Abschminkzeug mehr kaufen. Keine Wattepads. Kein Augen Make-up Entferner…

Das spart ordentlich Zeit und Geld.

 (Keine Angst lieber männliche Leser – auch für dich wird es gleich noch interessant) 

Wie komisch es war, sich plötzlich tagsüber die Augen reiben zu können ohne das Make-up dabei zu verschmieren. Du kannst einen Mittagsschlaf machen ohne dich neu „herrichten“ zu müssen. Die Natur sitzt ja schliesslich bombenfest.

Das war ein Befreiungsschlag für mich.

Diese Freiheit übertrug ich schnell auf weitere Dinge in meinem Leben:

Ich frage mich hin und wieder, wie ich meinen Alltag einfacher und stressfreier gestalten kann. Dadurch durchdenke ich meine Handlungen im täglichen Leben und stelle fest, dass ich so einiges verkompliziere. Durch Gewohnheiten, die man eben einfach so macht, wie man sie macht. Jahrelang. Frauen schminken sich in der Pubertät. Ist eben so. Hab ich also auch gemacht. Es ist auch wichtig diese Erfahrung zu machen. Aber wieso schminke ich mich auch noch mit 27 Jahren? Das hab ich mich nie wirklich gefragt.

Überdenke deine Gewohnheiten

Irgendwann hat jeder Mensch gewisse Muster. Muster, die sich regelmäßig wiederholen. Das ist auch gut so.
Denn irgendwie sind wir Menschen Gewohnheitstiere.
Muster können für Stressminimierung durch Regelmäßigkeit sorgen.
Man weiß, wie die Dinge laufen und befindet sich in seiner Komfortzone. Gut und schön. Insofern du dich rundum wohl fühlst.

Oder hast du Optimierungsbedarf? 

Vielleicht liest du diesen Beitrag ja nicht grundlos? 

Nun will ich aber gar nicht so weit vom eigentlichen Thema abschweifen. Das Thema „Gewohnheiten“ habe ich ja bereits im vorigen Beitrag bearbeitet…

Freiheit in der heutigen Welt bedeutet für mich unter anderem auch:

Freiheit vom Konsum

Dieser ganze Überkonsum ist doch einfach grauenhaft. In Deutschland kannst du an JEDER Ecke irgendwas kaufen. Was davon benötigst du denn eigentlich?

Ok, Essen und Trinken.

Aber soviel? Sicher nicht. Oft isst du aus Langeweile oder weil es eben gemütlich ist. Du triffst dich mit Freunden zum Fernsehabend und naschst dabei Chips, Schoki, Eis und trinkst Bier. Aber brauchst du das? Vermutlich nicht. Vermutlich isst und trinkst du, weil du es eben immer so machst, wenn Besuch da ist.

Meine Freunde reagierten zuerst erstaunt.

Als ich mich dazu entschied, ein paar Wochen keinen Alkohol mehr zu trinken. Keine Süßigkeiten mehr zu essen. Generell aß ich nur noch, wenn ich wirklich keine Energie mehr hatte. Nicht zu verwechseln mit dem normalen Hungergefühl.

Knurrt der Magen, sind es nur die fleißigen Darmbakterien, die aufräumen.

Kein Zeichen, dass du gleich umkippst und schaufeln musst. Das hat Guila Enders in ihrem Bestseller „Darm mit Charme“ übrigens hervorragend erklärt. Wahnsinnig gutes Buch! (Ein Must-Read! Bestelle es am besten gleich hier).

Nach ein paar Wochen war mir klar, dass ich diese Dinge auch nicht wirklich brauchte. Eine gute Erfahrung. Die Abende mit meinen Freunden sind übrigens ohne Alkohol noch viel schöner. Intensiver. Ich bin mehr „da“.
Und der nächste Tag beginnt morgens voller Energie und nicht erst Mittags mit ´nem Kater. Heisst nicht, dass ich seitdem nie wieder Alkohol getrunken habe. Ich habe es nur drastisch und konsequent eingeschränkt!

Und da kommen deine Freunde ja nun zum Fernsehabend mit Saft und Karotten anstelle von Wein und Bier und Chips.

Moooooment mal. Wieso überhaupt Fernsehabend? Jetzt denkst du, ich drehe durch, nicht wahr? Ganz und gar nicht.

Da stand ich plötzlich so in meinem Wohnzimmer und fragte mich:

Wieso ist das ganze Zimmer zum Fernseher ausgerichtet?

Weil man das eben so macht. Jeder hat einen Fernseher im Wohnzimmer. (Manche sogar im Schlafzimmer, was ich überhaupt nicht verstehen kann!)

Geht´s auch ohne? Ja! Ich lebe ja schließlich noch.

Im Februar 2017 verkaufte ich meinen heiß geliebten Smart TV.
Ich konnte das Wohnzimmer umräumen. Seitdem habe ich viel mehr Platz. Mehr Platz für kreative Ideen. Mehr Raum für Bewegung.

Und fehlt er mir? NEIN!

Manchmal ertappe ich mich dabei, dass ich gerne mal einen Film oder eine Serie schauen möchte. Und das ist dann auch ok. Dann klappe ich mein MacBook auf und schaue darauf. Man gewöhnt sich an alles. 🙂 Das passiert aber tatsächlich sehr selten. Lieber gehe ich einmal im Monat ins Kino.

Wieso erzähle ich dir das alles überhaupt?

Mir ist es wichtig, dass du bewusster durch dein Leben gehst.

Fang an durch deine Wohnung zu laufen und schau mal, was du alles tatsächlich benötigst. Ich habe beispielsweise einen 3 Meter langen Kleiderschrank. Und ist er voll? Ja. Trag ich alles? Nein. Kann ich auch gar nicht. Ich hab ja nur eine Lieblingshose.
Keine Ahnung, warum ich so viele Klamotten besitze…

Bewusst durch´s Leben zu gehen öffnet dir Türen zu viel mehr Freiheit.

Unsere Vorfahren hatten nicht viel und lebten trotzdem. Wahrscheinlich sogar glücklicher, weil sie viel weniger Stress haben.

An dieser Stelle eine Frage an die lieben Leserinnen: Wieviel Stress habt ihr bei der morgendlichen Kleiderauswahl?

Kann man sicher optimieren. Schmeiß ein paar Sachen einfach raus! (Verkaufe oder verschenke sie – es gibt viele Menschen, die sie mehr brauchen als du)

Eine kleine Zusammenfassung für dich:

  • Laufe mit offenen Augen durch deinen Alltag
  • Kannst du schlechte Gewohnheiten bessern? (Essen nur bei Hunger, Tee statt Kaffee, Rad anstelle von Auto,etc)
  • Gibt es Dinge, die du aussortieren kannst? (Klamotten, Einrichtung, Schuhe, Geschirr, Küchengeräte, Fernseher etc.)
  • Tust du Dinge, weil man sie eben so tut? 
  • Dein Umfeld überprüfen (Menschen, die dir nicht gut tun „aus deinem Umfeld entfernen“)
  • Tust du Dinge, die dir Spaß machen und weil du sie liebst? Oder weil du denkst, du musst sie tun?(Arbeit, Sport, etc)
  • Bist du voller Energie oder fühlst du dich schlapp? (Überprüfe deine Nahrung und Getränke auf Qualität. Lies dazu gerne meinen Beitrag zum Thema „Paleo“)

 

Ich freue mich über Kommentare und deine Gedanken.

 

Peace,

Cathy

 

 

Cathy Wietelmann

Ich freue mich dich in Zukunft mit vielen interessanten Beiträgen zu begeistern. Lass mir auch gern einen Kommentar da, wann immer du magst. Oder schreib mir eine Mail. Ich werde jede einzelne Mail mit Freude beantworten.

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